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Unterbringung und unterbringungsähnliche Maßnahmen sowie genehmigungspflichtige Behandlung 26/03

Anspruch des Menschen mit Behinderung auf Teilhabe am Arbeitsleben gemäß SGB IX 27/03

Erbrechtliche Fragestellungen 28/03

Familien- und Unterhaltsrecht 29/03

Das neue Gesetz der Grundsicherung 30/03

Rechtliche Aspekte in der Betreuungsführung 31/03

Datenschutz und Verschwiegenheitspflicht 32/03

Allgemeines Zivilrecht, Schuldrecht 33/03

Allgemeines Betreuungsrecht 34/03

Sozialrecht, Sozialhilferecht 35/03

Insolvenzrecht 36/03

Grundkurs zum Betreuungsrecht 37/03

Heimrecht 38/03

Betreuertraining 39/03

 

Unterbringung und unterbringungsähnliche Maßnahmen sowie genehmigungspflichtige Behandlung

Unterbringung und unterbringungsähnliche Maßnahmen sowie genehmigungspflichtige Behandlung

                                                                                                                            

 

»Der Betreuer hat die Angelegenheiten des Betreuten so zu besorgen, wie es dessen Wohl entspricht.

Zum Wohl des Betreuten gehört auch die Möglichkeit, im Rahmen seiner Fähigkeiten sein Leben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten zu können.«
So sagt es der § 1901 Abs.1 BGB.

Und doch gibt es Situationen, in denen der Betreuer gegen den Willen der zu betreuenden Person handeln muss. So ist z.B. bei Selbst- oder/und Fremdgefährdung eine Unterbringung das letzte Mittel, wenn alle ambulanten Hilfen und die Betreuung in einer offen geführten Einrichtung nicht mehr ausreichen. Die Unterbringung ist hier zum Wohl des betroffenen Menschen erforderlich. Ähnliches gilt für die unterbringungsähnlichen Maßnahmen.

Dass die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Freiheitsentziehung genau beachtet werden, ist vor allem auch deshalb wichtig, weil eine nicht rechtmäßige Freiheitsentziehung als Freiheitsberaubung bestraft werden kann.

 

In der Gesundheitssorge hingegen stellt sich den BetreuerInnen in der Praxis immer wieder die Frage, was tun, wenn sich die betreute Person nicht mehr äußern kann oder aber einwilligungsunfähig ist. Stehen in diesem Fall folgenschwere ärztliche Maßnahmen bei der betroffenen Person an, muss der Betreuer, für diese entscheiden. Auch hier sind die gesetzlichen Bestimmungen genauestens zu beachten.

 

 

Themenschwerpunkte:

                                • rechtliche Grundlagen

                                        • Voraussetzungen und Arten der Unterbringung/unterbringungsähnlichen Maßnahmen/ärztlichen Maßnahmen

                                • Verfahrenswege, Verfahrensrecht

                                • Genehmigungspflichten

                                • Rechtsprechungen

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozent:                     Susanne Stojan-Rayer, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       18 Seminarstunden

 

Termin:                     12.02. – 13.02.2002

                                Beginn: Mittwoch, 10.00 Uhr; Ende: Donnerstag, 18.00 Uhr

 

Ort:                           Geschäftsstelle der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

                                        Landesverband Brandenburg e.V. • Mahlsdorfer Straße 61 • 15366 Hönow

 

Kosten pro Person:     155,00 € – Seminarkosten

                                       

                               

Anmeldeschluss:      10.01.2002

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Anspruch des Menschen mit Behinderung auf Teilhabe am Arbeitsleben

Anspruch des Menschen mit Behinderung auf Teilhabe am Arbeitsleben

gemäß SGB IX

 

Menschen mit geistiger Behinderung stehen oft am Anfang und am Ende ihres Arbeitslebens vor der Frage: Welche Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben außerhalb der Werkstätten für behinderte Menschen habe ich?

Bei der Auswahl dieser Möglichkeiten, spielen die speziellen Bedürfnisse, die Leistungsfähigkeit und der Berufswunsch des Einzelnen eine wichtige Rolle. Die anhaltend schwierige Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes engen den Möglichkeitsspielraum weiter ein.

Grundlegende Festlegungen für den Bereich der Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben trifft das SGB IX mit dem Ziel, ein vorzeitiges Ausscheiden behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen aus dem Erwerbsleben zu vermeiden bzw. für diese eine Eingliederung in das Erwerbsleben zu erreichen.

 

Dieses Seminar informiert Sie über Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung und wie dieser Rechtsanspruch praktisch umgesetzt werden kann.

 

 

Themenschwerpunkte:

                                • Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

                                        • Rechtsgrundlagen

                                • Anspruchsvoraussetzungen

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, Eltern, Begleitender Dienst in WfbM, interessierte Personen

 

Dozent:                     Susanne Stojan-Rayer, Rechtsanwältin

 

 

Termin:                     29.03.2003

                                10.00 – 17.00 Uhr

 

Ort:                           Geschäftsstelle der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

                                        Landesverband Brandenburg e.V. • Mahlsdorfer Straße 61 • 15366 Hönow

 

Kosten pro Person:     85,00 € – Seminarkosten

                                       

                               

Anmeldeschluss:          21.02.2003

 

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Erbrechtliche Fragestellungen

Erbrechtliche Fragestellungen

 

Erbrecht, Vermögens- und Unternehmensnachfolge unter Lebenden, sowie das Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht zählen heute zu wichtigen Rechtsgebieten, nachdem die sogenannte "Erbengeneration" herangewachsen ist und vielerorts mehr oder weniger erhebliches Vermögen übertragen werden muss.

Somit steht auch immer häufiger der betreute Mensch, der Heimbewohner oder der Mitarbeiter einer Werkstatt für behinderte Menschen vor der Situation, eine Erbschaft anzutreten oder auszuschlagen oder aber sich Gedanken über den eigenen Nachlass zu machen. Das bedeutet für die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen und die rechtlichen BetreuerInnen, die diese Menschen begleiten, sich umfassende Kenntnisse über gesetzliche festgelegte Regelungen, z.B. hinsichtlich der gesetzlichen Erbfolge, Testament, Pflichtteilsansprüche anzueignen.

Im Bereich des Betreuungsrechts bedarf das Klären erbrechtlicher Fragen eines separaten Aufgabenkreises.

 

In diesem Seminar werden die TeilnehmerInnen mit dem Erbrecht vertraut gemacht – konkrete Problem- und Falldarlegungen aus Ihrer Praxis werden von der Dozentin berücksichtigt.


Themenschwerpunkte:    

                                • Gesetzliche Erbfolge, Erbunwürdigkeit

                                • Nichteheliches Kind, Neuregelungen

                                • Gewillkürte Erbfolge, Testament, Erbvertrag

                                • Vor- und Nacherbschaft

                                • Gemeinschaftliches Testament, Berliner Testament

                                • Teilungsanordnung, Vermächtnisse, Bewertungen

                                • Errichtung und Kosten, Erbschein und Kosten

                                • Erbengemeinschaft, Auseinandersetzung

                                • Schenkung von Todes wegen, Vertrag zu Gunsten Dritter, Lebensversicherungen

                                • Pflichtteilsrecht, Pflichtteilsergänzungsansprüche, Pflichtteilsrestansprüche, taktische Ausschlagung

                                • Behindertentestament

                                • Haftung des Erben und Haftungsvermeidung

                                • Testamentsvollstrecker, Nachlassverwaltung, Dauervollstreckung, Kosten

                                • Haftung des Nachlasses für die Schulden des Erben und Vermeidung

                                • DDR-Recht, neue Bundesländer

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, MitarbeiterInnen aus Wohn- und Werkstätten, interessierte Personen

 

Dozent:                     Christiane Hasenberg, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       15 Seminarstunden

 

Termin:                     30.01. – 31.01.2003

                                Beginn: Donnerstag, 10.00 Uhr / Ende: Freitag 17.00 Uhr

 

Ort:                           Geschäftsstelle der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

                                        Landesverband Brandenburg e.V. • Mahlsdorfer Straße 61 • 15366 Hönow

 

Kosten pro Person:     155,00 €  - Seminarkosten

                                       

                               

Anmeldeschluss:      20.12.2002

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Familien- und Unterhaltsrecht

Familien- und Unterhaltsrecht

                  

Das Familienrecht in Deutschland wird verstanden, als die Gesamtheit der auf Ehe und Verwandtschaft beruhenden rechtlichen Regelungen.

Da natürlich auch betreute Personen verheiratet sein können oder heiraten möchten, in einer Lebensgemeinschaft oder bei Eltern bzw. Angehörigen wohnen, Kinder haben, eine Scheidung in Erwägung ziehen kommt dem Familien- und Unterhaltsrecht eine wesentliche Bedeutung in der Betreuungsarbeit hinzu.

Die familiären Gegebenheiten nehmen in der Regel auf mehrere Aufgabenkreise Einfluss, wie z.B. der Unterhalt für Kinder oder Ehepartner auf die Vermögenssorge und die Behördenangelegenheiten.

 

In diesem Seminar werden rechtliche BetreuerInnen mit den Grundzügen dieser Rechtsbereiche vertraut gemacht – gern auch unter dem Aspekt Ihrer persönlichen Problemdarstellung aus der Praxis.

 

Themenschwerpunkte:     • Rechte der betreuten Person in einer bestehenden Ehe – Vertretung der betreuten Person in den Aufgabenkreisen

                                      • nichteheliche Lebensgemeinschaft

                                      • Vertretung der getrennt lebenden betreuten Person

                                      • Vertretung der betreuten Person bei der Ehescheidung

                                      • Vertretung einer zur elterlichen Sorge berechtigten betreuten Person

                                      • Vermögenssorge für eine betreute Person während der Ehe, während des Getrenntlebens, nach der Scheidung

                                      • Grundlagen des Unterhaltsrechts - Unterhaltsbedürftigkeit, Leistungsfähigkeit, Unterhaltsberechnung

                                      • eheliches Güterrecht

                                      • Verfahrensrecht, gerichtliche Vertretung

 

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozentin:                  Christiane Hasenberg, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       16 Seminarstunden

 

Termine:                    16.01. – 17.01.2003

                                        Beginn: Donnerstag, 10.00 Uhr; Ende: Freitag, 16.15 Uhr

                               

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person

pro Seminar:              155,00 € – Seminarkosten

                                        31,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                11,50 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          13.12.2002

 

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Das neue Gesetz der Grundsicherung

Das neue Gesetz der Grundsicherung

 

 

Das Grundsicherungsgesetz wurde im Rahmen der Rentenreform 2001 verabschiedet und soll am 1. Januar 2003 in Kraft treten.

 

Das Gesetz sieht für Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben sowie für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, eine eigenständige soziale Leistung vor, die den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt sicherstellen soll.

 

Die Grundsicherungsleistung ist abhängig von der Bedürftigkeit des Anspruchsberechtigten. Bei der Bedürftigkeitsprüfung werden das Einkommen und Vermögen des Anspruchsberechtigten sowie seines Ehegatten wie in der Sozialhilfe berücksichtigt. Im Gegensatz zur Sozialhilfe bleiben jedoch Unterhaltsansprüche der Grundsicherungsberechtigten gegenüber ihren Kindern und Eltern außer Betracht, sofern deren Jahreseinkommen einen gewissen Betrag nicht übersteigt.

 

In diesem Seminar werden Ihnen die Anspruchsgrundlagen sowie das Antragsverfahren erläutert, die Leistungen der Grundsicherung dargestellt und verschiedene Berechnungsbeispiele durchgeführt.

 

 

Themenschwerpunkte:                                                                            • rechtliche Grundlagen

                                • Leistungen der Grundsicherung

                                • Antragsverfahren

                                • praktische Umsetzung des Gesetzes

                                • Praxis- und Berechnungsbeispiele

 

Angesprochener Personenkreis:

 

MitarbeiterInnen aus allen Bereichen der Behindertenhilfe, welche sich mit der Hilfe zum Lebensunterhalt von Menschen mit Behinderungen beschäftigen; Rechtliche BetreuerInnen, interessierte Personen

 

 

Dozentin:                       Susanne Stojan-Rayer

                                Rechtsanwältin, Kiel

 

Termin:                           24.02.2003

                                9.30 - 16.00 Uhr

 

 

Ort:                                 Geschäftsstelle der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

                                Landesverband Brandenburg e.V. • Mahlsdorfer Straße 61 • 15366 Hönow

 

 

Kosten pro Person:      85,00 €                                                                                  

 

                               

Anmeldeschluss:          24.01.2003

 

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Rechtliche Aspekte in der Betreuungsführung

Rechtliche Aspekte in der Betreuungsführung

                                                                                                                            

Seminar zur Wiederholung und Vertiefung zur Vorbereitung auf die Prüfung nach dem Berufsvormündervergütungsgesetz

 

Mit dem Inkrafttreten des Betreuungsrechtsänderungsgesetzes sind auch die Vergütungsregelungen bei der berufsmäßigen Führung von Betreuungen geändert worden.

Die Höhe des Vergütungsanspruchs regelt das Berufsvormündervergütungsgesetz. Dieses lässt den höchsten Stundensatz von 31,00 € (in den neuen Bundesländern abzügl. 10%) nur bei BetreuerInnen zu, welche eine abgeschlossene Hochschulausbildung oder eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung vorweisen können.

Landesrechtliche Regelungen ermöglichen einen Zugang zu einem Prüfungsverfahren, um im Ergebnis dieser Prüfung in die jeweilige Vergütungsstufe nach dem Berufsvormündervergütungsgesetz klassifiziert zu werden.

Die Berufsvormünderprüfungsverordnung des Landes Brandenburg sieht in ihren Zulassungsvoraussetzungen vor, dass zum Ablegen der Prüfung eine bestimmte berufliche Erfahrung vorliegt und an mindestens 250 bzw. 500 Unterrichtsstunden einer Umschulung bzw. Fortbildung zu bestimmten Themengebieten teilgenommen wurde. Beides ist bei der Anmeldung zur Prüfung schriftlich nachzuweisen.

Diese Fortbildung wird Ihnen helfen, die vorgenannten Kriterien zu erfüllen, und, hier liegt der Schwerpunkt dieser Kurswoche, sich optimal auf die Prüfung nach dem Berufsvormündervergütungsgesetz vorzubereiten.

Die thematischen Schwerpunktinhalte des Seminars werden im § 7 (1) der Berufsvormündervergütungsverordnung durch den Gesetzgeber schon grob vorgeschrieben.

Hieraus ergeben sich folgende Kernthemen:       

• Rentenrecht

• Krankenversicherung, Pflegeversicherung

• Sozialhilferecht

• Mietrecht

• Grundstücks-, Wohnungs- und Heimangelegenheiten

• Haftungsrecht und Datenschutz

• Familien- und Unterhaltsrecht

• Erbrecht

• Vertragsrecht

• vormundschaftsgerichtliche Genehmigungen

• Einwilligung in risikoreiche Heilbehandlungen

• geschäftsfähig/geschäftsunfähig

• einwilligungsfähig/einwilligungsunfähig

• Unterbringung

• Verfahrensrecht

• Allgemeines Betreuungsrecht

 

Die Bearbeitung der Themen erfolgt anhand von konkreten Fällen. Dabei berücksichtigt werden Erfahrungen von PrüfungsteilnehmerInnen des vergangenen Jahres.

Auf individuelle Fragestellungen der TeilnehmerInnen, auch im Vorfeld der Veranstaltung, gehen die DozentInnen gerne ein.

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen,  interessierte Personen

 

Dozentinnen:             Susanne Stojan-Rayer, Rechtsanwältin

                                Christiane Hasenberg, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       40 Seminarstunden

 

Termin:                     03.03. – 07.03.2003

                                Beginn: Montag, 13.00 Uhr; Ende: Freitag, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person

pro Kurswoche:          280,00 € – Seminarkosten

                                        124,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                46,00 €  – Tagesgäste

                                       

Anmeldeschluss:    31.01.2003

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Datenschutz und Verschwiegenheit

Datenschutz und Verschwiegenheit

                  

Rechtliche BetreuerInnen stehen heute nicht nur betreuungsrechtlich sondern auch datenschutzrechtlich vor schwierigen, aufwändigen und komplexen Aufgaben.

Datenschutz begegnet uns eigentlich überall – aber wird er wirklich stets und ständig ernstgenommen?

Wer kennt das nicht – es klingelt das Telefon, jemand stellt sich als der Sachbearbeiter des Versorgungsamtes vor und bittet Sie, als BetreuerIn, um Zusendung des gesamten Betreuungsgutachtens.

Wie steht es in diesem Falle mit dem Datenschutz?

Ein Themenschwerpunkt dieser Weiterbildung wird sein, dem rechtlichen Betreuer zu verdeutlichen, in welchem Maße und Umfang welche Behörden, Einrichtungen, Angehörige oder der zu Betreuende selbst berechtigt sind/ist, Daten vom Betreuer über den einzelnen Betreuungsfall abzufordern.

Wichtig sind fundierte Begründungen, wenn die Datenweitergabe durch den Betreuer abgelehnt wird.

 

Auch der Umgang mit Akten, Aufbewahrungsfristen für Daten und medizinische Schweigepflicht wird Inhalt dieser Veranstaltung sein.

 

 

Themenschwerpunkte:

                                • rechtliche Grundlagen des Datenschutzes und Verschwiegenheit

                                        • Sozialdatenschutz und Betreuung

                                • medizinische Schweigepflicht gegenüber dem Betreuer

                                        besondere Regelungen für Behörden und Vereine

                                        • Aufbewahrungsfristen für Daten

                                • Gewährung von Akteneinsicht an betreute oder andere (z.B. Angehörige) Personen

                                • Zugang zu den Akten, Umgang mit den Akten - Informationen zur Behandlung und Verwahrung von Unterlagen

                                • wie soll sich der Betreuer verhalten, wenn das Gericht die gesamte Akte anfordert, um über die Vergütung zu entscheiden

                                • fundierte Begründungen bei Ablehnung von Datenweitergabe

                                • Rechtssituation nach dem Tode der betreuten Person

                                • hinsichtlich des Datenschutzes Ausführungen zur Haftung, strafrechtliche Vorgaben, Zeugnisverweigerungsrecht

                                • praktische Beispiele

 

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozent:                     Horst Deinert, Diplom-Sozialarbeiter/Verwaltungswirt,

                                Duisburg

 

Termin:                     02.04.2003

                                9.30 – 17.30 Uhr

 

Ort:                           Geschäftsstelle der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

                                        Landesverband Brandenburg e.V. • Mahlsdorfer Straße 61 • 15366 Hönow

 

Kosten pro Person:     85,00 € – Seminarkosten

                                             

Anmeldeschluss:          02.03.2003

 

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Allgemeines Zivilrecht, Schuldrecht, Grundstücksrecht

Allgemeines Zivilrecht, Schuldrecht, Grundstücksrecht

 

Das allgemeine Zivilrecht begleitet jeden Menschen jeden Tag. Im täglichen Leben schließt jeder eine Vielzahl von Verträgen. Darunter fallen der ganz gewöhnliche Kauf einer Zeitung, aber auch die Anschaffung eines Autos oder eines Hauses, das Eingehen eines Arbeitsverhältnisses oder der Abschluss eines Mietvertrages, um nur einige Beispiele zu nennen. Das Zivilrecht (oder bürgerliches Recht) regelt die rechtlichen Beziehungen der einzelnen Personen zueinander. Hierbei hält der Allgemeine Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches die Grundlagen des gesamten Zivilrechts fest. Das Schuldrecht regelt sowohl im Allgemeinen wie im Besonderen einzelne Schuldverhältnisse, kraft derer bestimmte Leistungen verlangt werden können.

 

Diese gesetzlichen Regelungen werden im Rahmen des Seminars vorgestellt und anhand von Beispielen umfassend erläutert.

 

Besondere Berücksichtigung wird darüber hinaus das Grundstücksrecht erfahren:

Besitzt eine betreute Person ein Grundstück oder eine Eigentumswohnung, können Sie als BetreuerIn mit dem Aufgabenkreis Grundstücksangelegenheiten mit vielfältigen Fragen konfrontiert werden. Ein wesentlicher Teil des Privatvermögens des betreuten Menschen ist in diesem Grundstück gebunden. Bei Kauf oder Verkauf von Grundstücken kommt es oft auf eine präzise vertragliche Gestaltung an. Und auch die Auslegung von Verträgen setzt ein komplexes Wissen des Betreuers in diesem Rechtsgebiet voraus. Ein Fehler auf diesem Rechtsgebiet hat oft einschneidende finanzielle Konsequenzen.

 

 

Themenschwerpunkte:

                                • Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches

                                  insbesondere Geschäftsfähigkeit, Rechtsgeschäfte,

                                  Vertretung und Verjährung

                                • Schuldrecht, Allgemeiner Teil

                                  insbesondere Verzug, Unmöglichkeit der Leistung,

                                  Rücktritt vom Vertrag, Aufrechnung

                                • Schuldrecht, Besonderer Teil

                                  insbesondere Kaufvertrag, Schenkung, Darlehen,

                                  Werk- und Dienstvertrag, Mietvertrag

                                • Grundstücksrecht

 

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozentin:                  Christiane Hasenberg, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       20 Seminarstunden

 

Termin:                     07.04. – 09.04.2003

                                Beginn: Montag, 13.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     205,00 € – Seminarkosten

                                        62,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                23,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          07.03.2003

 

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Allgemeines Betreuungsrecht, Aufgabenkreise, Geschäftsfähigkeit und –unfähigkeit

Allgemeines Betreuungsrecht, Aufgabenkreise, Geschäftsfähigkeit und –unfähigkeit ...

 

...Einwilligungsvorbehalt und genehmigungspflichtige Geschäfte

 

Betreuungsrecht – ein vielseitiges, vielschichtiges, umfangreiches und immer aktuelles Thema.

Auch nach 11 Jahren praktisch angewendetem neuen Betreuungsrecht fällt bei Seminaren für rechtliche BetreuerInnen das große Bedürfnis nach Basiswissen auf diesem Gebiet auf. Dieses Seminar widmet sich dem komplexen Thema des allgemeinen Betreuungsrechts.

Die mit der Betreuerbestellung festgelegten Aufgabenkreise sind im Gesetz nicht speziell genannt und definiert. Dies lässt bei Gerichten und anderen Institutionen immer wieder Spielraum für verschiedenste Auslegungen, welche Tätigkeiten im Rahmen des einzelnen Aufgabenkreises vollzogen werden dürfen. Für den Betreuer ist die möglichst genaue Definition des oder der Aufgabenkreise(s) nicht ohne Bedeutung. Ist der Aufgabenkreis unklar, kann es zu Haftungstatbeständen nach § 179 BGB für den Betreuer kommen, wenn er außerhalb seines Aufgabenkreises Willenserklärungen abgibt.

Trotz der festgelegten Aufgabenkreise hat der Betreuer vor einigen wichtigen Entscheidungen die Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes einzuholen.

Ohne Genehmigung sind diese Erklärungen des Betreuers ohne rechtliche Wirkung (=schwebend unwirksam). Da die Genehmigung den Betreuer nicht von der eigenständigen Prüfung entbindet, ob die Maßnahme dem Wohl des Betreuten dient, wird hier auf dieses Thema explizit eingegangen.

Näher erläutert werden in diesem Seminar weiterhin die Voraussetzungen und Auswirkungen der Geschäftsfähig- bzw. Geschäftsunfähigkeit sowie des Einwilligungsvorbehaltes.

 

 

Themenschwerpunkte:

                                • rechtliche Grundlagen des Betreuungsrechts

                                        • Aufgabenkreise

                                • Geschäftsfähigkeit, - unfähigkeit

                                • Einwilligungsvorbehalt

                                • vormundschaftsgerichtliche Genehmigungen

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozentin:                  Susanne Stojan-Rayer, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       20 Seminarstunden

 

Termin:                     28.04. – 30.04.2003

                                Beginn: Montag, 13.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     205,00 € – Seminarkosten

                                        62,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                23,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          28.03.2003

 

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Sozialrecht und Sozialhilferecht

Sozialrecht und Sozialhilferecht

 

Die Bundesrepublik Deutschland als Sozialstaat hat zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung die rechtliche Betreuung eingeführt, welche u.a. die Absicherung und Geltendmachung von Ansprüchen auf Sozial- und Versorgungsleistungen für die betroffene Person zur Aufgabe hat.

Eine Vielzahl von Menschen mit Behinderungen sind auf Sozialleistungen angewiesen. Die Sozialhilfe, als ein Teil der Sozialleistungen, umfasst Hilfe zum Lebensunterhalt und Hilfe in besonderen Lebenslagen und ist im Bundessozialhilfegesetz geregelt.

Die sich ständig ändernden Rechtsvorschriften erschweren es den Hilfesuchenden, die entsprechende Anspruchsnorm zu finden und für sich anzuwenden.

Auch zur Inanspruchnahme von Fördermaßnahmen, z.B. zur Aufnahme in Werkstätten und Wohnstätten für Menschen mit Behinderung, sind gesetzliche Bestimmungen maßgeblich und von der betroffenen Person bzw. deren gesetzlichen Vertreter sowie den MitarbeiterInnen in den Einrichtungen zu beachten.

Diese sehr komplexe Problematik zur Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung erfordert auch einen sehr komplexen Wissenstand aller am Verfahren Beteiligten. Um die Ansprüche der Menschen mit Behinderung gegenüber den Sozialleistungsträgern geltend zu machen, ist das Wissen über die verschiedenen Hilfearten, deren Voraussetzungen und Verfahrenswege relevant.

 

Dieses Seminar beschäftigt sich daher mit den einzelnen Sozial- und Sozialhilfeleistungen und deren Durchsetzung gegenüber dem Leistungsträger.

 

Themenschwerpunkte:    

                            • BSHG

                              - Grundlagen und Prinzip der Sozialhilfe

                              - einzelne Hilfearten (Hilfe zum Lebensunterhalt und Hilfe in besonderen Lebenslagen) und deren Voraussetzungen

                              - Einsatz von Einkommen und Vermögen

                              - Berechnung von Sozialhilfeansprüchen

                            • Allgemeiner Teil des Sozialgesetzbuchs (SGB I)

                            • Verwaltungsverfahrensrecht (SGB X)

                            • Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO)

                            • Voraussetzungen zur Beantragung von Pflegeversicherungsleistungen in den verschiedenen Pflegestufen

                            • Beantragung von Leistungen der Kranken- und Pflegekassen und deren Durchsetzung

                            • Sondergerichte und die Vertretung der behinderten/betreuten Personen vor diesen Gerichten

                            • SGB IX

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozentin:                  Christiane Hasenberg, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       20 Seminarstunden

 

Termin:                     07.05. – 09.05.2003

                                Beginn: Mittwoch, 13.00 Uhr; Ende: Freitag, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     205,00 € – Seminarkosten

                                        62,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                23,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          04.04.2003

 

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Insolvenzrecht

Insolvenzrecht

                                                                                                                            

 

Mit Fortschritt des gesellschaftlichen Phänomens der Überschuldung von Privathaushalten, gewinnt die Schuldenregulierung als spezielles und immer stärker spezialisiertes Hilfsangebot in der sozialen Arbeit an Bedeutung.

Die Schuldenregulierung umfasst neben der Überprüfung und beginnender Ausgleichung der Forderungen auch die Aufarbeitung der individuellen Probleme, die zur Notsituation führten, die Aufarbeitung der schuldenbedingten sozialen Folgeprobleme sowie die Planung zur Vermeidung einer Neu- oder Mehrverschuldung.

Die neugeregelte Insolvenzordnung, in der erstmals in der Bundesrepublik ein Verbraucherinsolvenz vorgesehen ist, eröffnet verschuldeten Personen eine völlig neue Perspektive der Restschuldbefreiung und erfordert nicht nur von rechtlichen BetreuerInnen, sondern auch von MitarbeiterInnen und SozialarbeiterInnen der Behindertenhilfe umfassendes Fachwissen.

 

 

Themenschwerpunkte:     

                                      • Historische Entwicklung des Insolvenzrechts

                              • Außergerichtliche Schuldenregulierungsplanung

                              • Schuldenregulierungsverfahren zur Vorbereitung auf das Insolvenzverfahren

                              • Rolle des Betreuers bei der Verwirklichung der Schuldenbefreiung für eine betreute Person

                              • Behörden und Organisationen als Helfer

                              • Schuldenbereinigung und Einwilligungsvorbehalt

                              • die betreute Person im Insolvenzverfahren

                              • Inkassounternehmen

                              • Umschuldung

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozentin:                  Christiane Hasenberg, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       20 Seminarstunden

 

Termin:                     26.05. – 28.05.2003

                                Beginn: Montag, 13.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     205,00 € – Seminarkosten

                                        62,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                23,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          25.04.2003

 

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Grundkurs zum Betreuungsrecht

Grundkurs zum Betreuungsrecht

                                                                                                                            

 

Die rechtliche Betreuung - ein Fachgebiet in der Behindertenhilfe, für deren Ausübung eine stetige und allseitige, insbesondere aber rechtliche Fortbildung unabdingbar ist, um die Interessen der zu betreuenden Personen optimal zu vertreten.

Für Neueinsteiger in diesem Bereich sind die ersten Schritte besonders schwer, auch deshalb, weil es einen Ausbildungsberuf zum »Rechtlichen Betreuer« noch nicht gibt. Dieses Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse für Berufsanfänger und auch für rechtliche BetreuerInnen, die ihre ersten Erfahrungen bereits gemacht und nun diese Erfahrungen fachlich untermauern möchten.

In diesem Seminar erfolgt eine theoretische Einarbeitung in folgende Themenbereiche:

 

Themenschwerpunkte:   

                                        1. Das Betreuungsgesetz (u.a. Auslegung von Gesetzestexten; Aufbau des Betreuungsgesetzes; relevante Gesetze wie z.B. FGG, BGB; das gerichtliche Verfahren)

                                2. Der Vergütungsanspruch (u.a. Abrechnungszeiträume; Stellung von Richter, Rechtspfleger und Revisor; Vermögensverwaltung; Form und Inhalt der Abrechnung)

                                3. Vormundschaftsgerichtliche Genehmigungen

                                4. Abschluss des Verfahrens (Beendigung der Betreuung und Schlussrechnung)

                                5. Das Erbrecht

                                6. Die Stellung Betreuer - Verein - Behörde - Gericht

                                7. Die Haftung des Betreuers

 

 

Angesprochener

Personenkreis:           Berufseinsteiger bzw. Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, welche erst seit kurzer Zeit Betreuungen führen, interessierte Personen

 

Dozent:                     Horst Deinert, Diplom-Sozialarbeiter/Verwaltungswirt,

                                Duisburg

 

Stundenvolumen:       40 Seminarstunden

 

Termin:                     15.09. – 19.09.2003

                                Beginn: Montag, 13.00 Uhr; Ende; Freitag, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     230,00 € – Seminarkosten

                                        124,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                46,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          08.08.2003

 

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Heimrecht

Heimrecht

                                                                                                                            

Durch Novellierung und Neubekanntmachung ist das seit 25 Jahren geltende Heimgesetz mit Inkrafttreten zum 01.01.2002 grundlegend geändert worden. Erklärtes Ziel dieser Gesetzesänderung war und ist es u.a. eine interessengerechte Verbesserung der Rechtsstellung und des Schutzes der Bewohner von Altenwohn-, Alten- und Pflegeheimen sowie Heimen für behinderte Menschen durch eine transparente Gestaltung der Heimverträge und insbesondere der Entgelte sowie eine Erweiterung der Bewohnermitwirkung (Heimmitwirkungsverordnung) zu erreichen.

Außerdem wurden die Aufgaben und Kontrollmöglichkeiten der Heimaufsichtsbehörden gestärkt, um die geleistete Qualität zu überprüfen und Mängel aufzuzeigen.

Die Zusammenarbeit mit Heimaufsicht, medizinischem Dienst der Krankenversicherung, Pflegekassen und Trägern der Sozialhilfe erfordert von den MitarbeiterInnen in Heimen für behinderte Menschen jedoch auch Grundlagenkenntnisse in anderen Rechtsbereichen.

Dem zunehmenden Bedürfnis nach Rechtssicherheit im Umgang mit Behörden und anderen Institutionen trägt dieses Seminar Rechnung.

 

 

 

Themenschwerpunkte:   

                                        • Heimgesetz

                                • Heimmitwirkungsverordnung

                                • Pflegeversicherung

                                • BSHG

                                • SGB IX

                                • Kostenübernahmezuständigkeiten

                               

                                       

Angesprochener

Personenkreis:           MitarbeiterInnen aus Heimen für behinderte Menschen, interessierte Personen

 

Dozentinnen:             Susanne Stojan-Rayer, Rechtsanwältin, Kiel

                                        Christiane Hasenberg, Rechtsanwältin, Kiel

 

Stundenvolumen:       20 Seminarstunden

 

Termin:                     22.09.  – 24.09.2003

                                Beginn: Montag, 13.00 Uhr; Ende; Freitag, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     205,00 € – Seminarkosten

                                64,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                23,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          18.08.2003

 

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Betreuertraining

Betreuertraining

 

Die täglichen Anforderungen, denen sich rechtliche BetreuerInnen täglich stellen, sind äußerst vielfältig und oft sehr komplex. Von der Person des rechtlichen Betreuers wird daher ein hohes Maß an Fachkompetenz erwartet. Ein sicherer Umgang sowie die entsprechende Anwendung  der bestehenden Rechtsprechungen erleichtert in schwierigen Situationen ein korrektes Handeln.

 

Dieses Seminar bietet rechtlichen BetreuerInnen die Möglichkeit, vorhandene rechtliche Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen. Anhand praktischer spezieller Probleme des Betreuungsalltags, nämlich durch einbringen eigener konkreter Betreuungsfälle, wird das individuelle Handeln reflektiert und gemeinsam mit der Dozentin Frau Stojan-Rayer sowie den anderen TeilnehmerInnen, werden Grundschemen zur Vorgehensweise und Problemlösung erarbeitet.

Für die einzelnen Problemdarlegungen bleibt ausreichend Zeit, um diese aus betreuungs- und sozialrechtlicher Sicht zu betrachten. Weiterhin werden aktuelle Rechtsprechungen und Entwicklungen im Betreuungs- und Sozialrecht vorgestellt.

 

Dieses Seminar bietet auch allen rechtlichen BetreuerInnen, die sich auf die Prüfung nach dem Berufsvormündervergütungsgesetz vorbereiten, die Gelegenheit, Unsicherheiten abzubauen und bestehende Fragen zu klären.

 

Themenschwerpunkte:    

Um dieses Seminar optimal und individuell auf Ihre Problem- und Fragestellungen vorbereiten zu können, bittet die Dozentin, ihr im Vorfeld »Ihren Problemfall« (gern auch mehrere) kurz zu umreißen.

                                Aus diesem Grunde bitten wir Sie, uns bis spätestens 2 Wochen vor Kursbeginn eine kurze, stichpunktartige Problemdarlegung zukommen zu lassen, welche dann an die Dozentin weitergeleitet wird.

                                Selbstverständlich werden im Seminar auch „akute“ Problemdarlegungen bearbeitet.

 

Angesprochener

Personenkreis:           Rechtliche BetreuerInnen im Haupt- oder Ehrenamt, BehördenbetreuerInnen, interessierte Personen

 

Dozent:                     Susanne Stojan-Rayer, Rechtsanwältin

 

Stundenvolumen:       20 Seminarstunden

 

Termine:                    01.10. – 02.10.2003

                                Beginn: Mittwoch, 10.00 Uhr; Ende: Donnerstag, 16.00 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person

pro Seminar:              130,00 € – Seminarkosten

                                        31,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                11,50 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          29.08.2003

 

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