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Sonderpädagogische Zusatzausbildung für GruppenleiterInnen in Werkstätten für behinderte Menschen

Sonderpädagogische Zusatzausbildung für GruppenleiterInnen in Werkstätten für behinderte Menschen

 

Die Werkstatt hat einerseits die Aufgabe, im Arbeitsbereich geeignete Arbeitsplätze oder ge­eig­nete Tätigkeiten anzubieten, durch ein diffe­renziertes Angebot an wirkungsvollen Einglie­de­rungsleistungen die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten so zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen, damit sie ein ange­messenes Arbeitsentgelt erreichen können.

Andererseits bleibt sie als Einrichtung zur Ein­gliederung behinderter Menschen in das Ar­beitsle­ben in der Pflicht, für jeden vermittelba­ren Beschäftigten nach geeigneten Wegen ins Erwerbs­leben zu suchen.

 

Durch die sozialpolitischen Veränderungen wird die Qualitätssicherung stärker als bisher festgeschrieben. Höheres Niveau der Dienstleistungen bei stetigem Sparzwang verlangen den Mitarbeitern mehr ab. Die Werkstätten für Behinderte müssen daher über Fachkräfte verfügen, die qualifiziert sind, um ihre Aufgaben entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen der behinderten Beschäftigten, insbe­sondere unter Berücksichtigung der Not­wendigkeit ihrer individuellen Förderung, erfül­len zu können (§ 9 Abs. 1 Werkstättenverordnung).

 

Nach langem Ringen, um einen bundeseinheitlich anerkannten Abschluss zur »Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen«, ist zum 01. Juli 2001  - zeitgleich mit dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX) - eine entsprechende Prüfungsverordnung in Kraft getreten.

Aus der Bundestagsdrucksache 14/8758 vom 10.04.2002 geht jedoch hervor:

„Eine Festschreibung des anerkannten Abschlusses „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen“ in § 9 der Werkstättenverordnung ist ... nicht beabsichtigt.“

In einer Expertenkommission, welche sich aus Vertretern der Verbände, der Gesetzgeber und Kostenträger zusammensetzt, wurden neue Standards für die Sonderpädagogische Zusatzausbildung erarbeitet. Die Lernziele und Inhalte der Zusatzausbildung sind durch das von der "Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für Behinderte e.V." erarbeitete Rahmenprogramm sowie die gemeinsamen Empfehlung zur Fortbildung von Fachkräften zur Arbeits- und Berufsförderung in WfbM der Bundesanstalt für Arbeit, der BAG/WfbM und der BAG der überörtlichen Träger der Sozialhilfe vorgegeben.

Bei der Durchführung dieser Zusatzausbildung orientiert sich der Landesverband Brandenburg e.V. neben den bewährten Inhalten auch an der Lehrgangsempfehlung für die »Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen« (diese können Sie gern von uns abfordern).

 

Für GruppenleiterInnen, welche sich perspektivisch der Prüfung zur »Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen« stellen möchten, bieten wir im Bedarfs- und Erforderlichkeitsfall zusätzliche Seminare zur Prüfungsvorbereitung an. Jedoch sind die Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung der im Satz 1 genannten Prüfungsverordnung auf Landesebene bis zum heutigen Tage noch immer nicht konkret geregelt.

 

Die Sonderpädagogische Zusatzqualifikation umfasst 560 Stunden theoretischen praxisnahen Unterricht in vierzehn Lehrgangswochen über einen Zeitraum von ca. 16 Monaten und schließt mit einem Zertifikat ab. Sie erwerben ein Zertifikat, das ihre berufliche Position stabilisiert bzw. verbessert.

 

Die Kriterien für eine erfolgreiche Teilnahme sind:

 

• Einüben von "Individueller Hilfeplanung" für behinderte Menschen

• Erstellen einer Hausarbeit mit exemplarischer Einzelfalldarstellung unter Anleitung aus der Praxis

• Abschlusskolloquium zu einem Thema mit Bezug zur praktischen Arbeit

• Regelmäßige Teilnahme (mindestens 80%)

 

Termine         1. Woche:                              10.03. – 14.03.2003 2. Woche: 07.04. – 11.04.2003

                   3. Woche:                              12.05. – 16.05.2003 4. Woche: 02.06. – 06.06.2003

                   5. Woche:                              22.09. – 26.09.2003 6. Woche: 20.10. – 24.10.2003

                   7. Woche:                              17.11. – 21.11.2003 8. Woche: 08.12. – 12.12.2003

                   9. Woche:                              12.01. – 16.01.2004 10.-14. Woche werden spätestens bei der Anmeldebestätigung bekannt gegeben

 

                  

 

Die Lehrgangskosten

pro Person pro Woche 170,00 €  Seminarkosten

                                        124,00 € Übernachtung und Verpflegung*

                                46,00 € Tagesgäste*

 

*ggf. zuzügl. 7 % Umsatzsteuer (bei Personen, die das 27. Lebensjahr vollendet haben)

HINWEIS: Bitte erkundigen Sie sich beim Landesarbeitsamt Berlin-Brandenburg über Refinanzierungsmöglichkeiten!

 

Der Lehrgangsort   wird vorrangig die Bildungs- und Begegnungsstätte der Lebenshilfe Brandenburg - das Haus Dahmshöhe bei Fürstenberg/Havel (Brandenburg) sein.

                                    Eine der angegebenen Kurswochen ist eine Praxiswoche und wird in Berlin stattfinden.

                            Weiterhin sind Besuche praxisbezogener Lehrgangsorte geplant.

 

Abschluss                 Mit der Durchführung dieser Zusatzausbildung wird keine neue Berufsbezeichnung erreicht.

                            Kriterium für den erfolgreichen Abschluss ist eine Beurteilung darüber, ob der/die KursabsolventIn aufgrund seiner/ihrer Mitwirkung während des gesamten Lehrgangs sowie der Bewertung seiner/ihrer schriftlichen und mündlichen Leistungen über die entsprechende zusätzliche fachliche Qualifikation verfügt.

 

Zertifikat                   Über die Teilnahme an der Zusatzausbildung und dem Abschlussverfahren wird dem/der Teilnehmerln ein Zertifikat nach folgenden Kriterien ausgehändigt:

                            "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen", "mit gutem Erfolg teilgenommen", "mit Erfolg teilgenommen", oder "teilgenommen".

 

Zulassungs-            

voraussetzungen   Abgeschlossene Berufsausbildung und möglichst einjährige Tätigkeit in einer WfbM

 

Anmeldung            Anmeldungen können Sie ab sofort an o.g. Anschrift des Landesverbandes Lebenshilfe Brandenburg e.V. richten – bitte geben Sie hierbei Ihren Vor- und Zunamen, die vollständige dienstliche Anschrift mit Telefonnummer sowie Ihr Geburtsdatum an.

                            Aufgrund der Erfahrungen aus den Kursen der letzten Jahre hinsichtlich der Zusammensetzung der Teilnehmergruppe bitten wir Sie, einen kurzen Lebenslauf, ein Lichtbild sowie eine kurze  Einlassung über Ihre Erwartungen an den Kurs Ihrer Anmeldung beizulegen.

 

                           

Anmeldungsschluss:          31.12.2002

 

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