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Alte Feste im Jahreskreis neu entdecken und gestalten
Kreative Projekte für eine ideenreiche Gestaltung der pädagogischen Arbeit 20/03


Musik
- heilpädagogischer Weg zum Beziehungsaufbau in der Lebens- und Alltagsgestaltung 21/03


Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten
- aber wie? 22/03

 

Alte Feste im Jahreskreis neu entdecken und gestalten

Alte Feste im Jahreskreis neu entdecken und gestalten

Kreative Projekte für eine ideenreiche Gestaltung der pädagogischen Arbeit

                                                                                                                                                           

Allzu oft gehen uns in unserem verantwortungsvollen Arbeitsalltag die Ideen aus. Freude, Spontaneität, Inspiration und Kreativität lassen nach.

Durch die Gestaltung von kreativen Aktionen in den unterschiedlichsten Rahmenbedingungen treten wir nicht nur bewusst aus unserem Alltag heraus, sondern finden auch neuen Anschluss an unsere eigene Kreativität. Dies hilft uns, mit Spaß bei der Arbeit zu sein und das Zusammensein mit den behinderten Menschen immer wieder neu zu erfahren und gestalten zu können.

 

Der stark ausgeprägten Gefühlswelt und Sinneserfahrung der Menschen mit geistiger Behinderung kommt es entgegen, durch schöpferische Aktionen und Prozesse im Alltag Höhepunkte zu setzen.

 

Das Seminar zeigt Möglichkeiten auf wie themenbezogene Feste, Freizeiten, Morgenkreise u.a. entwickelt, geplant und durchgeführt werden können. Austausch, Analyse und Gespräch dienen der Reflexion unserer Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten, um das kreative Projekt gezielt anzuwenden.

 

Neben den uns allen bekannten Jahresfesten, die wir mit unseren Familien und Einrichtungen feiern, gibt es eine Vielzahl traditioneller Bräuche und Feste. Sie sind eng verbunden mit den verschiedenen Stadien der Natur und den Jahreszeiten und helfen uns, die unterschiedlichen Phasen des Jahres bewusst zu erleben.

Neue Höhepunkte im Jahr könnten nun durch die Gestaltung eines Sommerfestes, z.B. zu Walpurgis oder Johanni) oder eines Herbstfestes, z.B. Halloween, entstehen.

 

Themenschwerpunkte:

                                • Hintergrund und Theorie der Feste

                                • Märchen und Mythen

                                • Reime und Lieder

                                • Tänze, Spiele und Basteln

                                • Ausprobieren eigener Rezepte

                                • Raum- und Tischdekoration

                                • Masken, Hüte, Kleider

 

Angesprochener

Personenkreis:           Eltern und Angehörige, MitarbeiterInnen aus den Arbeitsbereichen FED, Frühförderung, Kita, Wohnen, Freizeit, interessierte Personen

 

Dozent:                     Christiane Dziubany, Heilerziehungspflegerin, Ausbildungsleiterin, Musik- und Tanztherapeutin

 

Stundenvolumen:       16 Seminarstunden

 

Termin:                     28.02. – 01.03.2003

                                        Beginn: Freitag, 15.00 Uhr; Ende: Sonnabend, 18.00 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     120,00 € - Seminarkosten

                                31,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                11,50 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          24.01.2003

 

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Musik – heilpädagogischer Weg zum Beziehungsaufbau in der Lebens- und Alltagsgestaltung

Musik – heilpädagogischer Weg zum Beziehungsaufbau in der Lebens- und Alltagsgestaltung

                                                                                                                                                           

 

„Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden“

Berthold Auerbach

 

 

Dass Musik und Bewegung eine kommunikative und kontaktfördernde Wirkung bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung hat ist bekannt. Um diese Wirkung jedoch effektiv umzusetzen bedarf es eines vielfältigen und ideenreichen Angebots.

In der Gestaltung unseres Alltages und in Begegnungen mit anderen Menschen setzen wir in der Regel bei  unseren eigenen Kompetenzen an. Der heutige oftmals rational geprägte Kontakt zum Anderen – hingegen aber eine emotional ausgerichtete Kommunikation, lässt Missverständnisse zum Alltag gehören.

Diese Missverständnisse können auch durch dieses Seminar nicht ausgeräumt werden. Es soll aber Möglichkeiten aufzeigen, das Leben stärker fühlbar zu machen.

Die Verständlichkeit von Musik ist begründet in ihrer emotionalen Ausrichtung. Somit hat diese „Sprache“ Gültigkeit im Kontakt mit Menschen. Dieses sehr lebendige Seminar bietet das Werkzeug zur Nutzung der Weltsprache Musik.

Alle interessierten Menschen erfahren eine Methodik, die den unmittelbaren Zugang zur Musik in ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten schafft!

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!

 

Themenschwerpunkte: • Lieder begleiten

                                • Klangspielereien gestalten, Musikalisches Bewegungstheater machen

                                • eigene Tänze erfinden

                                • Improvisationen entwickeln, durchführen und begleiten

                                • die Emotionalität der Musik bewusst nutzen

                                • kleine Stücke und Lieder selbst erfinden

                                • praktische Umsetzungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung

 

Erfahrungs(wünsche)ziele:        • biographisches Erleben mit Musik

                                • Musik als sinnhaftes Erleben, theoretisch/praktischer Exkurs

                                • welche Möglichkeiten entstehen durch die Nutzung von Situationsliedern, Klangimprovisationen und spontan entwickelten Bewegungen (Tänzen)

 

Angesprochener

Personenkreis:           Eltern und Angehörige, MitarbeiterInnen aus den Arbeitsbereichen FED, Frühförderung, Kita, Wohnen, interessierte Personen

 

Dozent:                     Uwe Zapala, Diplom-Sozialpädagoge, Musiktherapeut

 

Stundenvolumen:       18 Seminarstunden

 

Termin:                     09.05. – 11.05.2003

                                        Beginn: Freitag, 18.00 Uhr; Ende: Sonntag, 12.15 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     160,00 € - Seminarkosten

                                        62,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                23,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          04.04.2003

 

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Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten – aber wie

Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten – aber wie?

                                                                                                                                                           

„In der Freizeit will ich das tun, was ich will,  den ganzen Tag  Fernseher gucken, dann gehe ich anderen Menschen auf die Nerven, dann will ich mich langweilen und hin und wieder will ich jemanden besuchen, oder auf ein Fest gehen oder zu Hertha (Fußball), Musik höre ich gerne und Ausflüge mache ich gerne.“

(Sebastian S., 22 Jahre, Mitglied einer betreuten Wohngemeinschaft)

 

Neben Arbeit und Wohnen ist Freizeit ein tragender Bereich im Leben aller Menschen – ein unverzichtbarer Bestandteil menschlichen Lebens, welcher einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leistet.

Mitarbeiterinnen von betreuenden Einrichtungen, von FEDs und anderen Institutionen die vorwiegend mit in der Freizeitgestaltung tätig sind, stehen in dem Widerspruch, das Selbstbestimmungsrecht der zu Betreuenden zu respektieren und ihnen Freizeitangebote zu machen.

Glücklich und geschickt die, denen es gelingt, gemeinsame Interessen im Sinne integrativen Handelns zu finden und zu realisieren.

Freizeitangebote  ausschließlich im materiellen Bereich und der uferlose Ausbau von immer vielfältigeren, weitgehend marktwirtschaftlich gesteuerten Freizeitangeboten allein wird nicht zu der gewünschten Lebensqualität des Einzelnen führen.

Hierzu wird Ihnen das Seminar  Freizeitkompetenzen vermitteln, die Sie befähigen, die "freie Zeit" in Ihrer Einrichtung zu gestalten.

Ziel des Seminars ist es unter anderem, Alternativen zur Angebotsvielfalt und dem Überfluss der materiellen Angebote aufzuzeigen, um somit der drohenden Bewusstlosigkeit und dem Ausgeliefertsein zugunsten einer sinnerfüllten, selbstbestimmten Freizeitgestaltung entgegentreten zu können.

 

Themenschwerpunkte:

 

• Einführung in das Thema, Begriffsanalyse

• Selbstbestimmung und Freizeit

• Elemente einer auf Entfaltung zielenden aktiven Freizeitgestaltung

• Wie plane ich eine Freizeitgestaltung

• Angebote zur Freizeitgestaltung, Beispiele für Aktivitäten im Raum, Bewegung, Musik, Außenaktivitäten, Reisen, Natur

 

Die Teilnehmerinnen werden gebeten, zum Seminar Materialien mitzubringen. Welche das sein werden, wird vorher mitgeteilt.

 

Methoden:                 Seminararbeit, Kleingruppenarbeit, praktische Übungsanteile mit Elemente der Freizeit- und Erlebnispädagogik, gestalterische Arbeit mit unterschiedlichen Materialien, Reflexionsarbeit, Dokumentation und Repräsentation

Angesprochener

Personenkreis:           Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem betreuenden Freizeitbereich der Behindertenhilfe, interessierte Personen

 

Dozent:                     Holger Gutknecht, Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge

                                       

 

Stundenvolumen:       26 Seminarstunden

 

Termin:                           19.05. – 21.05.2003

                                Beginn: Montag, 10.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 16.00 Uhr

 

Ort:                           Bildungs- und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe«

                                Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen

 

Kosten pro Person:     150,00 € – Seminarkosten

                                        62,00 € – Übernachtung und Verpflegung

                                23,00 € – Tagesgäste

                               

Anmeldeschluss:          11.04.2003

 

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