Mitglieder
Informationen
Familien- und Rechtsberatung
Gremien und Facharbeitsgruppen
Weiterbildung
Publikationen
Aktuelles
Wohnstätten
Bildungs- und Begegnungsstätte
Wir über uns
So könne Sie wirksam helfen
Links
Kontakt
gremien Durch den Landesverband wird die Arbeit folgender Arbeitsgremien und Arbeitsgruppen der Lebenshilfe unterstützt:

Landeskammer

Geschäftsführerkonferenz

Mitgliederversammlung

Landesvorstand

Offene Hilfen

Frühförderung

Integrationskitas

Wohnen

 

Die Landeskammer

dient dem Treffen der Vorsitzenden der Orts- und Kreisvereinigungen. Inhaltliche Schwerpunkte sind unter anderem die Selbstbestimmung und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung in den verschiedenen Gremien der Lebenshilfe, sowohl in den örtlichen Einrichtungen, als auch auf Landesebene und als Vertretung in der Bundesvereinigung. Ein weiteres aktuelles Thema ist der Aufbau von Elternvertretungen im Land Brandenburg.

Zurück zum Seitenanfang

 

Die Geschäftsführerkonferenzen sind Zusammenkünfte der Geschäftsführer der Lebenshilfe Orts- und Kreisvereinigungen des Landes Brandenburg. Inhaltlich werden diese Treffen durch neue gesetzliche Regelungen und verbandliche Arbeit bestimmt. Die Geschäftsführerin berichtet regelmäßig über die Ergebnisse der Zusammenkünfte der Landesgeschäftsführer bei der Bundesvereinigung und aus den Landesgremien.

Zurück zum Seitenanfang

 

Die Mitgliederversammlung besteht aus stimmberechtigten Delegierten der Mitglieder.

Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

a) Entgegennahme des geprüften Jahresabschlusses;
b) Entlastung des Vorstandes;
c) Wahl des Vorstandes;
d) Wahl von Ehrenmitgliedern des Vorstandes;
e) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages der Mitglieder;
f) Festsetzung und Änderung der Satzung;
g) Entscheidung über eine Auflösung des Landesverbandes.

Ordentliche Mitgliederversammlungen müssen vom Vorstand mindestens einmal im Jahr einberufen werden. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, ebenso wenn wenigstens 1/3 der ordentlichen Mitglieder es verlangen.

Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorsitzenden des Vorstandes. Dieser kann der Mitgliederversammlung einen anderen Versammlungsleiter vorschlagen.

Der Verlauf der Mitgliederversammlung und die Beschlüsse werden in einem Protokoll niedergelegt, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Ein Abdruck des Protokolls ist allen Mitgliedern zuzuleiten.

Zurück zum Seitenanfang

 

Der Landesvorstand besteht aus mindestens fünf Mitgliedern, die Mitglied einer Orts- und Kreisvereinigung sein müssen. Er wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt.

Die Mehrheit des Landesvorstandes sollen Mutter oder Vater eines geistig behinderten Kindes sein. Der Landesvorstand leitet unter Beachtung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung die Verbandsarbeit im Sinne der in der Satzung festgelegten Zielsetzung und führt die laufenden Geschäfte des Landesverbandes. Er kann für bestimmte Aufgaben Ausschüsse einsetzen und ihre Zusammensetzung und Befugnisse regeln. Er stellt für die Geschäftsführung eine Geschäftsordnung auf.

Die gesetzliche Vertretung des Landesverbandes im Sinne des § 26 BGB erfolgt durch den Vorsitzenden oder einen seiner Stellvertreter jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied.

Der derzeitige Vorstand des Landesverbandes Brandenburg e.V.:

Wolfgang Pohl, Vorsitzender

Herr Bolko Prußok, 2. Vorsitzender

Herr Bernd Reinicke, Schatzmeister

Herr Manfred Groth, Schriftführer

Frau Wilma Teichmann, Beisitzer

Frau Marianne Matho, Beisitzer

Herr Diether Pickel, Beisitzer

Zurück zum Seitenanfang

 

Familien mit behinderten Angehörigen sind meist über viele Jahre hinweg von besonderen Anforderungen und Belastungen betroffen. Die Offenen Hilfen können hier durch schnelle, flexible, bedarfsorientierte Hilfe einen Ausgleich schaffen.

Im Erfahrungsaustausch wird nach Möglichkeiten gesucht, Eltern und Angehörigen von Menschen mit geistiger Behinderung vielfältige und weitreichende Unterstützungsangebote vorzuhalten.
Pflegende Angehörige erhalten Freiräume z.B. für Urlaub und Erholung, zur Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen aber auch bei beruflichen Erfordernissen oder notwendigen Behördengängen.
Die Arbeitsgruppe Offene Hilfen beschäftigt sich auch mit der Umsetzung der Anforderungen des § 75 SGB XII für diesen Bereich.

Die Offenen Hilfen bieten

• Eingliederungshilfe entsprechend dem vorhandenen Hilfebedarf
• den Familien Sicherheit in Notfällen, wie plötzlicher Erkrankung.
• stundenweise, tageweise und mehrtägige Betreuungs- und Pflegehilfen, wahlweise in der Familienwohnung oder, sofern vorhanden, in den Betreuungsräumen des FED oder an anderen Orten
• Ferienfreizeiten
• Ambulant Betreutes Wohnen
• Pädagogische Unterstützung
• Begleitung
• Assistenz
• Beratung

Vor einer Betreuung findet ein Gespräch statt, in dem Art und Umfang der Einsätze abgesprochen werden.

Zurück zum Seitenanfang

 

Die Arbeitsgruppe Frühförderung hat die Anforderungen aus Sicht der Lebenshilfe an die Arbeit im Land thematisiert. Die Zusammenarbeit mit der überregionalen Koordinierungsstelle steht im Mittelpunkt der Beratungen.

"Frühförderung bedeutet die frühestmögliche Förderung entwicklungsauffälliger, von Behinderung bedrohter und behinderter Kinder, die spätestens mit dem Schuleintritt der Betroffenen endet. Dabei ist Frühförderung ein Sammelbegriff für alle Maßnahmen und Angebote in den Bereichen Frühdiagnostik, Frühberatung und Früherziehung. Diese unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche bedingen sich gegenseitig." (Trost, 1992)

"Ziel der Frühförderung, insbesondere der Früherziehung, ist es, behinderten Kleinkindern zu einem möglichst wenig durch Behinderung belasteten, individuellen und sozialen Leben zu verhelfen." (Heese, 1978)

Frühe Hilfen sind wirksamste Hilfen. Dies gilt nicht nur für Kinder, die behindert oder von Behinderung bedroht sind, sondern für die ganze Familie: Frühe Hilfen können die Familie stabilisieren und den Eltern die Annahme und die Erziehung ihres Kindes mit Behinderung erleichtern.

Die Schwerpunkte der Frühförderung - neben der Früherkennung Frühbehandlung vor allem Beratung der Eltern und Förderung des Kindes - sind untrennbar miteinander verbunden. Die Hilfen werden mobil, d. h. in der Familie, oder ambulant, d. h. in einer Frühförderstelle, angeboten. Die Eltern werden in ihrer Verantwortung für das Kind unterstützt und gestärkt und zwar sowohl durch fachliche Angebote als auch durch persönliche Zuwendung und durch den Gedankenaustausch mit anderen Familien in Elterngesprächskreisen.

Damit Frühförderung für alle Kinder familiennah erreichbar ist, müssen insbesondere das Netz der mobilen Hilfe weiter ausgebaut und eine kostendeckende Finanzierung überall gesichert werden.

Zurück zum Seitenanfang

 

Die Arbeitsgruppe Integrationskitas strebt die Gemeinsamkeit zwischen nichtbehinderten und behinderten, auch geistig schwer und mehrfach behinderten Kindern an, mit dem Ziel, die Kontakte und Freundschaften zwischen den Kindern und Familien leichter entstehen zu lassen. Zu berücksichtigen dabei ist, dass Kinder mit einer geistigen Behinderung spezielle Hilfen und Rahmenbedingungen brauchen, wie z.B. kleine Gruppen, durch persönliche Eignung, Ausbildung und Erfahrung qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zeitlich flexible Angebote und ausreichende therapeutische und pflegerische Betreuung.

Die Reflexion der eigenen Arbeit stellt in diesem Arbeitskreis einen besonderen Schwerpunkt dar. Sie dient einem sehr intensiven und konstruktiven Austausch.

Zurück zum Seitenanfang

 

Die Arbeitsgruppe Wohnen setzt sich dafür ein, dass Menschen mit geistiger Behinderung unabhängig von Art und Schwere ihrer Behinderung sowie ihres Alters in Einrichtungen der Eingliederungshilfe gefördert werden. Verschiedene Wohnformen mit differenzierten Angeboten bieten den Menschen mit Behinderung ein Zuhause an. Menschen mit Behinderung sollen so normal wie möglich leben können, d.h. in Wohneinrichtungen, Außenwohngruppen, Wohngemeinschaften, Ambulant betreuten Wohngruppen sowie Eltern-Kind-Wohnen.

Die Wohneinrichtung soll dem Bewohner ein richtiges Zuhause sein, welches selbst gestaltet wird. Eine gemeindenahe Lage der Wohneinrichtungen wird besonders bei neuen Projekten bevorzugt, um den Menschen mit Behinderung das Leben in der Gemeinde zu ermöglichen (Einkaufen, Veranstaltungen besuchen usw.).

Die Lebenshilfe setzt sich dafür ein, dass der Anspruch aller Menschen mit Behinderung auf Eingliederungshilfe erhalten bleibt. Menschen mit Behinderung gehören nicht ins Altenpflegeheim.

Ein weiteres Thema in den Zusammenkünften ist u.a. die Zukunft des Zivildienstes und mögliche Alternativen.

Zurück zum Seitenanfang